Zwölf Ausgaben. Vier Jahre. Ein Magazin, so überraschend, so vielfältig und so einzigartig wie unser Landkreis und seine Menschen.
Heute schreibe ich mein letztes Editorial als Herausgeber des BERTL. Draußen legt der November sein graues Tuch über das Land und in mir leuchten alle Farben. Wehmut, gewiss. Aber auch dieser stolze Trotz, den man nur kennt, wenn man etwas geschaffen hat, das gegen alle Vernunft Bestand hat. Denn seien wir ehrlich: Wirtschaftlich war der BERTL kein Triumphzug. Die Bilanz schnurrt nicht, die Zahlen tanzen nicht im Gleichschritt. Und trotzdem: Von allen Projekten, die ich je gestemmt habe, hat keines so sehr gebrannt, so sehr Funken geschlagen wie dieses eigenwillige Magazin.
Wir haben uns nie verbogen. Haben Geschichten aufgespürt, die andere übersahen. Haben mit dem BERTL-Blick auf das Alltägliche geschaut und dahinter das Außergewöhnliche entdeckt. Haben Worte geschliffen, bis sie schnitten oder streichelten. Der BERTL war nie bequem, nie langweilig. Und bei aller Eigensinnigkeit haben wir immer auf Schönheit geachtet. Auf Haltung, auf das Gute im Menschen, auf Sorgfalt im Detail. Zwölf Mal haben wir dem Landkreis einen Spiegel vorgehalten – mal zärtlich, mal schonungslos. Haben Stimmen Raum gegeben, die sonst verhallen.
Jede Ausgabe ein kleines Aufbegehren gegen die Beliebigkeit. Und dass der BERTL Euch ebenso berührt hat wie uns, habt Ihr uns mit Euren vielen, wertschätzenden Rückmeldungen gezeigt.
Nun lege ich dieses besondere Kind in neue Hände. Meine Tochter Clara Farenholtz übernimmt ab Januar als Geschäftsführerin von Netmark5 das Ruder – und ich könnte mir niemanden vorstellen, der besser versteht, was den BERTL im Innersten zusammenhält. Sie wird ihm ihre eigene Handschrift geben, ihn weiterspinnen, vielleicht neu erfinden.
Ein großes Danke geht an alle, die den Bertl-Weg mit mir mitgegangen sind. An meine Chefredakteurin und Autorin Silke Feltes, die immer wieder aufs Neue mit Herz, Hirn und Hingabe Worte zum Leben erweckt hat. An meine Frau Barbara, die dem BERTL seinen Glanz verliehen hat. Und natürlich an Euch, liebe Leserinnen und Leser, die ihr dem BERTL von Beginn an verbunden wart.
Ihr habt dieses Magazin erst lebendig gemacht.
Servus, BERTL. Es war mir eine Ehre, dein Geburtshelfer zu sein.
Euer Jürgen Farenholtz
Über unseren Titel
Damwild – die Attraktion der Pössinger Au! Im Winter legen die Tiere ihr geflecktes Sommerkleid ab und tragen einheitlich graubraun. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wurden sie im Mittelalter in königlichen Gehegen gehalten. Damwild ist deutlich größer als Rehe und lebt gesellig. Bei der jährlichen Ankaufaktion des Städtischen Forstamtes kamen diesen Herbst übrigens über neun Tonnen Kastanien und Eicheln zusammen. Neuer Rekord!
STADT | LAND | FLUSS
Schweigen im Walde
Fünfzehn Minuten vom Hauptplatz bis zum Damwild. Von den barocken Fassaden bis zum Nebel über dem Lech. Vom Getöse der Touristen bis zum Schweigen im Auenwald. Der Lechpark „Pössinger Au“, unmittelbar südlich der Altstadt gelegen, ist Landsbergs Gegenwelt – und sein heimliches Herz.
ADVERTORIALS
MESSER | GABEL | LÖFFEL
KÄSE-GENUSS ZUR WINTERZEIT
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, gibt es nichts Schöneres als gesellige Abende mit Familie und Freunden. Ob zum Advent, an Weihnachten oder zu Silvester – ein dampfendes Käsefondue oder gratinierte Käsespezialitäten bringen Wärme und Heimeligkeit an den Tisch. Der Duft von geschmolzenem Käse, knuspriges Brot und gute Gespräche machen diese traditionellen Gerichte zu perfekten Begleitern für die festliche Jahreszeit.
MADE IM LANDKREIS
Das weltweit einzige Carl Orff Museum
Freedom is the mission
Käse-Genuss zur Winterzeit
TIPPS | TRICKS | ANGEBOTE


















