Stadt | Land | Fluss

Sun is shining, weather is sweet

Vier meteorologische Gründe, warum hier die Sonne so
oft scheint wie sonst nirgends in Deutschland.

Landsberg gilt als eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Warum ist das eigentlich so?

Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: Oberstleutnant Matthias Radochla, 42, Meteorologe beim Zentrum für Geoinformation der Bundeswehr in Strasbourg und den Landsberger:innen seit Jahren für präzise wöchentliche Wetterprognosen in der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Landsberg, wenn …“ bekannt.

Also: Abgesehen davon, dass man über dieses Thema eine ganze Doktorarbeit schreiben könnte, gibt es drei Gründe, die alle mit der – von Immobilienmakler:innen viel beschworenen – Lage, Lage, Lage zusammenhängen.

Wolken bleiben oft an Bergen hängen. Wir liegen aber weit genug von den Alpen entfernt, so dass ein Wolkenstau am Alpenrand uns durchaus öfter nicht mehr tangiert. Dann: Selbst ein schwacher Föhn reicht noch bis Landsberg, während er das Lechfeld oft nicht mehr erreicht. Die A 96 ist da so eine Art Wetterscheide, sagt Radochla. Und drittens: Wenn – nicht nur bei Föhnlage – die tiefen Schichten auskühlen, entsteht Nebel.
Wir im Landkreis liegen meist über 500, 600 Metern Höhenlage, sodass oft in Augsburg , München und der Ammerseesenke Nebel herrscht, während hier den ganzen Tag die Sonne scheint. Dazu kommt: Gewitter bilden sich entlang von Bodenstrukturen. Unser Stoffersberg leitet leichte Gewitter meist Richtung Pitzling oder Kaufering ab, während es in Landsberg schön trocken bleibt.

Kurz und knapp: Wir Landsberger:innen sind auf der Sonnenseite des Lebens.

Foto: Matthias Radochla

Matthias Radochla, aufgewachsen im Raum Augsburg, seit 2004 in Landsberg, sammelt Oldtimer und findet seinen Beruf als Meteorologe faszinierend, denn „es existiert eine völlig andere Welt da oben“.

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Vier meteorologische Gründe, warum hier die Sonne so
oft scheint wie sonst nirgends in Deutschland.

Landsberg gilt als eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Warum ist das eigentlich so?

Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: Oberstleutnant Matthias Radochla, 42, Meteorologe beim Zentrum für Geoinformation der Bundeswehr in Strasbourg und den Landsberger:innen seit Jahren für präzise wöchentliche Wetterprognosen in der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Landsberg, wenn …“ bekannt.

Also: Abgesehen davon, dass man über dieses Thema eine ganze Doktorarbeit schreiben könnte, gibt es drei Gründe, die alle mit der – von Immobilienmakler:innen viel beschworenen – Lage, Lage, Lage zusammenhängen.

Wolken bleiben oft an Bergen hängen. Wir liegen aber weit genug von den Alpen entfernt, so dass ein Wolkenstau am Alpenrand uns durchaus öfter nicht mehr tangiert. Dann: Selbst ein schwacher Föhn reicht noch bis Landsberg, während er das Lechfeld oft nicht mehr erreicht. Die A 96 ist da so eine Art Wetterscheide, sagt Radochla. Und drittens: Wenn – nicht nur bei Föhnlage – die tiefen Schichten auskühlen, entsteht Nebel.
Wir im Landkreis liegen meist über 500, 600 Metern Höhenlage, sodass oft in Augsburg , München und der Ammerseesenke Nebel herrscht, während hier den ganzen Tag die Sonne scheint. Dazu kommt: Gewitter bilden sich entlang von Bodenstrukturen. Unser Stoffersberg leitet leichte Gewitter meist Richtung Pitzling oder Kaufering ab, während es in Landsberg schön trocken bleibt.

Kurz und knapp: Wir Landsberger:innen sind auf der Sonnenseite des Lebens.

Foto: Matthias Radochla

Matthias Radochla, aufgewachsen im Raum Augsburg, seit 2004 in Landsberg, sammelt Oldtimer und findet seinen Beruf als Meteorologe faszinierend, denn „es existiert eine völlig andere Welt da oben“.

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