Wasser | Wind | Wellen

Das Haus am See

Foto: ©Manfred Voss

Das Haus im See – tausendmal fotografiert und nie drüber nachgedacht, was in diesem Haus eigentlich drin ist, wie lange es schon steht und wem es gehört. Oder doch? Man erreicht es, wenn man vom Stegener Schiffsanleger Richtung Brauerei spaziert. Stegen also. Aber das gehört ja gar nicht zu Bertls Einzugsbereich! Und dann noch ein großes Foto. Jetzt wird’s interessant: Das Wasser im Ammersee ist sogenanntes „gemeindefreies Gebiet“ und gehört zur Gemarkung Dießen und damit zum Landkreis Landsberg.

Nun ändert sich der Seespiegel häufig, beispielsweise durch Flächenaufschüttungen. Die Biergarten- und Terrassenfläche des Wirtshauses Schreyegg in Stegen gehörte in den 30er-Jahren tatsächlich zu Dießen, weil die Fläche aufgeschüttet wurde, um den Biergarten überhaupt erst zu schaffen. Folglich beanspruchte der Landkreis Landsberg die Getränke- und Gewerbesteuer aus dem Sommergeschäft. Daraufhin hat man kurzerhand die aufgeschüttete Fläche gegen eine Fläche an der Amper getauscht, sodass es keine Probleme mit den Steuerabgaben gab.
Das Haus im See in Stegen gehört ebenfalls zum Anwesen der Familie Schreyegg (heute Steinle). Es ist – anders als in Dießen – kein Fischer-, sondern ein reines Badehaus, wo man schon um das Jahr 1900 geschützt vor den Blicken Fremder ganz ungestört baden konnte. Denn das Baden in der Öffentlichkeit entwickelte sich erst nach dem Ersten Weltkrieg.

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Das Haus am See

Foto: ©Manfred Voss

Das Haus im See – tausendmal fotografiert und nie drüber nachgedacht, was in diesem Haus eigentlich drin ist, wie lange es schon steht und wem es gehört. Oder doch? Man erreicht es, wenn man vom Stegener Schiffsanleger Richtung Brauerei spaziert. Stegen also. Aber das gehört ja gar nicht zu Bertls Einzugsbereich! Und dann noch ein großes Foto. Jetzt wird’s interessant: Das Wasser im Ammersee ist sogenanntes „gemeindefreies Gebiet“ und gehört zur Gemarkung Dießen und damit zum Landkreis Landsberg.

Nun ändert sich der Seespiegel häufig, beispielsweise durch Flächenaufschüttungen. Die Biergarten- und Terrassenfläche des Wirtshauses Schreyegg in Stegen gehörte in den 30er-Jahren tatsächlich zu Dießen, weil die Fläche aufgeschüttet wurde, um den Biergarten überhaupt erst zu schaffen. Folglich beanspruchte der Landkreis Landsberg die Getränke- und Gewerbesteuer aus dem Sommergeschäft. Daraufhin hat man kurzerhand die aufgeschüttete Fläche gegen eine Fläche an der Amper getauscht, sodass es keine Probleme mit den Steuerabgaben gab.
Das Haus im See in Stegen gehört ebenfalls zum Anwesen der Familie Schreyegg (heute Steinle). Es ist – anders als in Dießen – kein Fischer-, sondern ein reines Badehaus, wo man schon um das Jahr 1900 geschützt vor den Blicken Fremder ganz ungestört baden konnte. Denn das Baden in der Öffentlichkeit entwickelte sich erst nach dem Ersten Weltkrieg.

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